Spyder3Express

Ich habe keine Ahnung von Monitorkalibrierung und Farbprofilen und so einem Kram. Ich würde aber behaupten, dass ich ein ganz gutes Gespür für Farben habe und dass mir auch schon kleinere Unterschiede auffallen. Und wenn man gelegentlich fotografiert oder Dinge gestaltet, sollte der Monitor schon ziemlich genau die Farben anzeigen, die nachher auch andere Menschen zu sehen bekommen. Alles andere wäre nämlich doof.

Da schon der Farbunterschied zwischen dem Monitor auf dem Schreibtisch und dem MacBook-Bildschirm erschreckend war, gönnte ich mir nun ein Kolorimeter (tolles Wort!). Genauer gesagt den Spyder3Express* von Datacolor.

Man muss ziemlich wenig Einstellungen selbst treffen, das meiste machte das kleine Ding alleine. Das ist von Vorteil, wenn man von der Materie an sich nicht allzu viel Ahnung hat. Monitoreinstellungen zurücksetzen, mindestens 30 Minuten lang laufen lassen, Spyder3Express per Saugnapf am Bildschirm befestigen – den Rest macht die Software alleine.

Das Ergebnis kann sich meiner bescheidenen Meinung nach sehen lassen. Das Blau auf meinem Bildschirm ist jetzt vermutlich blauer als vorher und das Grün grüner. Und wenn ich nun einen Blick in Lightroom werfe, weiß ich, woher der Farbstich bei einigen entwickelten Fotos kam.

Spyder3Express ist die günstigste Variante und für die Kalibrierung eines Monitors ausgelegt. Wer mehrere Monitore angeschlossen hat, sollte auf Spyder3Pro oder Spyder3Elite zurückgreifen.

MacBook und externen Monitor kalibrieren

Hat man wie ich an sein MacBook einen externen Monitor angeschlossen und möchte mit dem Spyder3Express beide Bildschirme kalibrieren, so gibt es einen kleinen Trick: Man kalibriert zuerst einen der beiden Bildschirme. Nach der Kalibrierung legt Spyder3Express ein neues Farbprofil an und speichert es im entsprechenden Ordner in der Library. Öffnet man das Farbprofil mit dem ColorSync-Dienstprogramm, ändert den Namen des Profils und speichert es unter einem anderen Dateinamen ab, kann man anschließend den zweiten Bildschirm kalibrieren, ohne dass das erste Farbprofil von der Software überschrieben wird.

Spyder3Express bei Amazon*

* = Partnerlink

17. Dezember 2011 # #

Linktipp: Roger Oddone

Schaut euch das großartige Portfolio von Roger Oddone an. Logodesign und Corporate Design.

14. Dezember 2011 #

Aussicht

14. Dezember 2011 # #

On The Verge

On The Verge kann man sich durchaus gut anschauen, sofern man eine Affinität für Gadgets und Technikkram hat. Unterhaltsame, kurzweilige Show mit interessanten Gästen wie Matias Duarte und John Gruber.

14. Dezember 2011 #

Ruderboot

11. Dezember 2011 # # #

Steve Jobs by Walter Isaacson

Das war sie also, die autorisierte Steve Jobs Biografie von Walter Isaacson. Und es hat sich tatsächlich gelohnt, die mehr als 600 Seiten zu lesen. Sofern man sich für das Thema Apple und Steve Jobs ein wenig interessiert.

Es handelt sich um die vermutlich umfassendste Darstellung von Steve Jobs Leben und wohl auch der Geschichte von Apple. Steve Jobs‘ Elternhaus, Schul‑ und Studienzeit, seine Indienreise, Apple-Gründung und Macintosh-Entwicklung, sein Apple-Rausschmiss, NeXT, Pixar, seine Rückkehr zu Apple und die damit einhergehende Umstrukturierung und letztendlich sein Familienleben und seine Krankheitsgeschichte – das Themenspektrum ist weit gefasst.

Dabei wird man nicht nur mit langweiligen Lebensläufen beglückt, sondern erhält Einblicke in Jobs‘ Philosophie, seine teils radikalen Überzeugungen und Ansichten, sein Schwarz-weiß-Denken, seine Innovationen, aber auch Fehlschläge. Das gespickt mit einigen Anekdoten macht das Buch zu einer großartigen Inspirationsquelle, die zudem einige Denkanstöße parat hält.

Nicht nur zahlreiche Interviews mit Jobs selbst dienten Isaacson als Quelle für die Biografie, sondern auch Gespräche mit vielen Menschen aus Jobs Umfeld. So wird Jobs nicht hemmungslos ikonisiert, sondern auch seine Ecken und Kanten sowie zweifelhaften Charakterzüge dargestellt.

Nervig ist jedoch, dass Isaacson einige Grundsätze unermüdlich wiederholt. Irgendwann hat doch selbst der unaufmerksamste Leser verstanden, dass Jobs an Einfachheit, die Fokussierung auf wenige wichtige Dinge sowie geschlossene Systeme geglaubt hat. Genauso wie Isaacson dauernd darauf hinweist, dass Jobs zur Adoption freigegeben wurde und sich deswegen so und so verhalten habe. Das bei jeder Möglichkeit zu wiederholen, wäre nicht nötig gewesen.

Zum Glück bekommt Walter Isaacson auf den letzten Seiten noch die Kurve und schließt das Buch gelungen ab, sodass man es mit einem Schmunzeln und gutem Gefühl zur Seite legen kann. Leseempfehlung!

Steve Jobs by Walter Isaacson auf Amazon.de

2. Dezember 2011 # #

iPhone 4 & iPad Grid Wallpaper

Vier schicke Hintergründe plus PSD-Templates

Durchnummerierter, grauer Hintergrund für iPhone und iPad

Mein Favorit momentan: Schlichter Hintergrund in wahlweise grau oder braun

22. November 2011 # # #

Kabellose iOS Softwareaktualisierung

Die erste kabellose Softwareaktualisierung für Nicht-Entwickler funktionierte bei mir tadellos. Und es ist tatsächlich um einiges komfortabler, wenn man das iOS-Gerät der Wahl nicht umständlich an iTunes anschließen muss, um das Update durchzuführen. Die Aktualisierung auf iOS 5.0.1 raubte im heimischen WLAN 3 % Akku, rund 15 Minuten und keinerlei Nerven. Angenehm.

10. November 2011 #

iA Writer mit Dropbox und Notational Velocity verbinden

Auf dem iPad schreibe ich nun doch öfters kürzere Texte und notiere mir dies und das. Der schon erwähnte iA Writer eignet sich dafür optimal. Dropbox und Notational Velocity ergänzen die App.

Der iA Writer bietet eigentlich nicht viel, verglichen mit anderen Textverarbeitungsprogrammen – und gerade das macht ihn so gut. Keine vielfältigen Formatierungsoptionen, der Fokus liegt auf dem Schreiben. Eine erweiterte Tastatur, ein gutes Schriftbild sowie Wort‑, Zeichen‑ und Lesedauerzähler sind nette Helferlein.

Sehr praktisch ist auch die Dropbox-Anbindung. So werden die Texte bequem synchronisiert und sind von überall abrufbar. Meine aus Simplenote und Notational Velocity bestehende Lösung für Notizen und Texte hat sich also leicht geändert: Simplenote fällt weg und Notational Velocity greift nun auf die den iA Writer-Ordner in der Dropbox zurück.

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5. November 2011 #

Leseempfehlungen mit Qualität – QUOTE.fm

Alternative zum täglichen Durchforsten des RSS-Readers und Twitter-Streams gesucht? Dann könnte das gestern gestartete QUOTE.fm eine geeignete Anlaufstelle sein.

Registrierte Nutzer können lesenswerte Texte mit einem selbst gewählten, repräsentativen Zitat empfehlen und mit anderen Nutzern diskutieren.

»We are all about texts – good ones«

Also nur ein weiterer Social-Bookmarking-Dienst? Weit gefehlt. »We are all about texts – good ones«, heißt es auf der Startseite und die Betonung liegt auf »good ones«. Bei QUOTE.fm soll nicht Masse, sondern Klasse zählen. Das Konzept funktioniert derzeit noch gut, unter anderem durch die eingeschränkte Registrierung: Nutzer werden und selbst Texte empfehlen können nur Personen, die wiederum von QUOTE.fm-Nutzern eingeladen wurden.

Doch stehen nicht jedem Nutzer Ⅹ Einladungen zur Verfügung. Vielmehr bekommen aktive Nutzer, die qualitative Texte empfehlen, nach und nach Invite-Codes. Somit soll die Qualität der Texte auf Dauer gesichert werden.

Nicht nur für registrierte Nutzer interessant

QUOTE.fm bietet jedoch nicht nur für registrierte Nutzer einen Mehrwert. Der große Mehrwert liegt schließlich in den empfohlenen Artikeln – und die sind seit gestern für jeden sichtbar. Interessanten Lesestoff kann man zum einen in der Popular-Timeline finden. Zum anderen kann man in elf Kategorien nach guten Texten suchen.

Ihr findet mich auf QUOTE.fm übrigens hier: quote.fm/korsti

2. November 2011 # # #
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