
Eigentlich kann ich neue Webdienste mit einer Wolke im Logo nicht mehr sehen. Flow hat mich trotz Wolke im Logo und trotz Startseite im MobileMe-Stil neugierig gemacht. Zwar ist der Spruch »Flow will change the way you work« reißerisch, aber sehen lassen kann sich der Webdienst zur Aufgabenverwaltung durchaus.
Nach dem ersten Login dachte ich: »Oh, das ist Things als Browser-App.« Auch auf den zweiten Blick erinnert es noch an Things. Das stört aber nicht. Das Interface-Design ist also stimmig, funktional – es gefällt.

Zusammen mit Kontakten an Projekten arbeiten
Wer schon mit Aufgabenverwaltungsprogrammen gearbeitet hat, muss sich nicht großartig umgewöhnen. Eingang, anstehende und markierte Aufgaben sowie Projekte sind per Seitenleiste zu erreichen. Aufgaben kann man mit Stichwörtern versehen, Beschreibungen und Dateien hinzufügen und datieren.

Was Flow von ähnlichen Lösungen unterscheidet, ist, dass man zusammen mit seinen Kontakten an Projekten arbeiten kann. Damit einhergehend gibt es die Funktion, Aufgaben an Kontakte zu delegieren. Es ist zudem möglich, Aufgaben anderer zu kommentieren oder Dateien hinzuzufügen. Da steckt eine Menge Potenzial drin – sowohl um es sinnvoll zu nutzen, als auch um einigen Schabernack zu treiben.
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