Algenfelder auf Sansibar

16. Juli 2016

Rund um die Insel Sansibar bauen Frauen im seichten Wasser des Indischen Ozeans Algen an. Nur bei Ebbe kommen die Algenfelder zum Vorschein. Sie sind von weitem lediglich an den in Reihen angeordneten Holzpflöcken zu erkennen. Zwischen den Holzpflöcken sind Seile gespannt, an denen die Algen einzeln geknüpft werden.

Bei Flut verschwinden die Plantagen komplett im Meer. Aufgrund des starken Unterschieds des Wasserstands zwischen Hoch‑ und Niedrigwasser wachsen die Algen sehr gut. Die Arbeit im Meer ist gesundheitsschädlich – das Salzwasser ist aggressiv und die Reflexion des Sonnenlichts stark. Jedoch ist der Anbau und Verkauf des Seetangs zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Die Algen werden exportiert und in der Lebensmittel‑, Kosmetik‑ und Arzneiproduktion verwendet.

Weiterführende Artikel:
Tagesspiegel: »In den Gärten des Ozeans«
Deutsche Welle: »Die Algenbäuerinnen von Sansibar«


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