Elektronikfachmarkt

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da war der Laden mit der größten Auswahl an Technikkram für mich der interessanteste in der Stadt. Das änderte sich mit der Zeit. Bedingt durch glückliche Begebenheiten, sehe ich mich in der Situation, in naher Zukunft einen nicht zu verachtenden Geldbetrag in eben einem solchen Elektronikfachmarkt zu lassen. Nach ziemlich langer Zeit betrat ich also mal wieder bewusst so einen großen blauen Laden. Auf der Suche nach einem Monitor.

Binnen kürzester Zeit wurde mir bewusst, warum die Märkte mich einfach nicht mehr begeistern können: Im Sortiment waren entweder irgendwelche fragwürdigen Auslaufmodelle oder direkt veraltete Modelle. Und eine erschreckend kleine Auswahl. Dafür zwanzig Mal dasselbe Modell nebeneinander. Und am Anfang der Monitorreihe mit einem anderen Preis ausgezeichnet als am Ende. Dazu ungenaue oder schlichtweg falsche Angaben auf den Info-Kärtchen. Dass die Monitore bei Amazon 30 bis 70 Euro günstiger zu haben sind, das kommt noch hinzu.

23. Juni 2011 # #