Besucher von personenbezogenen Suchmaschinen ausschließen

123people, yasni und wie sie nicht alle heißen. Personenbezogene Suchmaschinen. Von den meisten erfahreneren Webnutzern verhasst. Gibt man einen Namen ein, listen diese Suchmaschinen alle möglichen Daten auf, die sie zu einer Person im Internet finden. Social Networks, Communities, persönliche Websites – alle im Internet frei zugänglichen Quellen werden durchforstet.
Rechtlich können sich diese Dienste noch halten, da sie die personenbezogenen Daten nicht speichern (höchstens, wie es meistens heißt, aus technischen Gründen cachen). Klar, wer nicht will, dass die und die Daten im Internet zu finden sind, sollte sie auch nicht veröffentlichen. Trotzdem sind 123people, yasni & Co. lästig.
Wenigstens über die eigene Website kann man ein wenig Kontrolle bekommen, und von personenbezogenen Suchmaschinen kommende Besucher aussperren oder umleiten.
Dazu sind nur wenige Zeilen Code in der .htaccess-Datei notwendig:
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^.*yasni.de.*$ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^.*pipl.com.*$ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^.*123people.de.*$ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^.*123people.com.*$ [NC]
RewriteRule ^(.*) http://korsti.de/noway/ [L,NC,QSA]
Zur Zeit leite ich Besucher von diesen »Suchmaschinen« auf eine andere Seite (http://korsti.de/noway/) um. Einfach den Code in die eigene .htaccess-Datei kopieren und die URL in der letzten Zeile ersetzen.
Klar, nicht sonderlich effektiv im Kampf gegen die Dienste, aber wenigstens etwas Spielerei und Genugtuung – wenn die Suchmaschinen bei Google in den Ergebnissen schon so gut platziert sind…
(Idee & Code via eComBase)
Nette Idee, griff aber gerade auch beim Wählen des Links auf twitter.com. Ist vermutlich nicht beabsichtigt, oder?
BTW: Danke fürs followen.
@MathiasS: Dürfte nur bei den vier angegebenen Referern funktionieren.
Super!
Du hast das was falsch. Korsti.de und http://www.korsti.de bringen mich direkt auf die noway.
Irgendwas stimmt da wirklich noch nicht. http://korsti.de/ leitet bei mir direkt auf http://korsti.de/noway/
Wieso nicht einfach mit noindex,nofollow?
hm… evtl musst du bei den conditions die punkte escapen?
^\.*yasni\.de\.*$
ich meine mich zu erinnern, dass das bei conditions, im gegensatz zu den rules, nötig ist, weil sonst der Punkt als regex-zeichen gewertet wird
gruss
tom
Ist für Social Communities gut, damit unschöne Fotos nicht gefunden werden^^
Aber für meine Seite brauch ichs nicht, sollen die Leute die nach mich suchen die Seite ruhig finden, ich hab nix zu verstecken^^
@Christoph: @Mark: Danke für den Hinweis! In der letzten Condition darf natürlich kein »OR« stehen. Gefixt.
@Niko:
Weil man damit auch andere Bots (z.B. Google) aussperrt. Und das ist ja nicht der gewünschte Effekt. Und die Bots der personenbezogenen Suchmaschinen kann man nicht unbedingt direkt ansprechen, bzw. müssen sie sich nicht daran halten.
@Niko: Das Problem ist: Diese Personensuch-Zecken »cachen« (alle mal Lachen) die Suchergebnisse anderer SuchMaschinen wie Google. Das heißt selbst, wenn Du sie aussperrst, legen sie weiter Profile aus den cerps von Google & Co. über Dich an und »cachen« diese dann für Monate/Jahre (*speichern* wäre proaktiv zustimmungspflichtig).
Mittlerweile habe ich meine Datensätze weitgehend verharmlost bzw. die bekannten Scraper zeigen nur noch unbrauchbares an (Abschaltung der alten Domain, Kündigung vieler Memberships). Meine Impressumsangaben sind für Suchmaschinen tabu oder per Java-Script verwurschtelt. Mein Weg sieht etwas anders aus, aber tut fast genausogut, Personensuchmaschinenbenutzer bekommen halt ein Forbidden.
SetEnvIfNoCase Referer yasni scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer 123people scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer myonid scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer pipl scraper=yes
SetEnvIfNoCase Referer personensuche scraper=yes
deny from env=scraper
@Stefan Wienströer
Doch Du hast was zu verstecken. Spätestens wenn Dir aufgrund einer Blogäußerung der Arbeitsplatz entgeht, die Autofinanzierung verwehrt wird oder Du nur mit dem Sprachcomputer anstatt dem Callcenteragent verbunden wirst, merkst Du es auch.
Diese Personen-Suchmaschinen finde ich auch nicht so toll, leider habe ich auf ein paar Seiten auch meinen Nachnamen angegeben und bin so da zu finden :-(
Hallo Zusammen,
ich hatte es gestern schon mal in der hier zitierten Quelle (http://bit.ly/gpHPL) gepostet – wiederhole es aber gerne nochmal, da ich sehe, dass das Thema doch von größerem Interesse ist.
Bei myON-ID werden keine Daten gesammelt und zu einem Profil aggregriert, welches dann noch bei den Suchmaschinen wie Google indiziert wird. Dieses Vorgehen gefällt uns auch nicht.
Dein Monitoring bei myON-ID findet ausschl. hinter Login statt und kann nur von Dir selbst eingesehen werden. Ergebnisse die hier für Deinen Namen recherchiert werden können von Dir als User freiweillig in Dein Profil übernommen werden.
Alle Profile bei myON-ID sind von Usern selbst angelegt und alle Inhalte darauf von Usern selbst hinzugefügt.
Auch sind wir keine Personensuchmaschine. Gründe hierfür haben wir schon mehrfach kommuniziert. Hier nochmals drei gute Gründe dafür: http://bit.ly/RHitm
Könnt Ihr selbst herausfinden, wenn Ihr unsere Seite besucht. So aber, ist die Darstellung leider, für unseren Fall nicht richtig.
Vielleicht nimmt sich der ein oder andere die Zeit und schaut sich myonid nochmal richtig an?
Viele Grüße
Mario
@Mario Grobholz, myON-ID: Vielen Dank für den Kommentar. Ich teile dieselbe Ansicht, was myON-ID betrifft, daher taucht myON-ID auch nicht in meinem Artikel auf und wird auch nicht angesprochen.
coole sache ich werde es gleich mal ausprobieren teile deine meinung dazu auch :-)
Sehr gute Hinweise, um seine digitale reputation zu schützen. Das Thema wird ja derzeit richtig hochgekocht, ich wäre ja richtig gespannt, ob es tatsächlich schon Leute gibt? (bitte melden), denen ein Job verwehrt wurde, weil sie auf Facebook & Co. unvorteilhaft fotografiert, bzw. beschrieben, bzw. gemobbt werden…?
@Werenfried Ressl:
ich glaube sowas werden sie einem nicht erzählen…. also bei ner ablehnung einer bewerbung