Und telefonieren kann man damit auch

Ich zähle mich zu der jungen, von Anfang an digitalisierten Generation. Es war für mich also kein Wundergerät, keine große Innovation – es war einfach ein Handy. Still und heimlich schlich es sich in den Alltag, und machte dabei eine ganz gute Figur. Im Vergleich zu seinen Verwandten war das Nokia 3310 damals schon recht handlich; man konnte damit telefonieren, SMS verschicken und – klar – spielen. Dass es für die Älteren etwas vollkommen Neues war – undenkbar. Genau so, wie ich nie gedacht hätte, dass es so viele Aufgaben übernehmen würde.
Weil man es konnte
Anfangs betrachtete ich es noch als eine Art Spielzeug. Hey, ein Handy, das ist doch fast dasselbe wie ein Gameboy. Genau so, nur ganz anders. Man konnte mit anderen Leuten kommunizieren. Okay, das konnte man vorher auch, aber eine 140 Zeichen SMS war einfach cooler als ein stinknormaler Anruf von zu Hause. Das Handy wurde zum täglichen Begleiter. Und ehe ich mich versah, wurde die Armbanduhr überflüssig. Schließlich wusste die transportable Telefonzelle auch, wie spät es ist.
Mit dem nächsten Handy (Nokia 6610i) wurden die Organizer-Funktionen ausgebaut: Kalender, Erinnerungen, Wecker, Geburtstagsliste. Was früher eigene Geräte benötigte oder auf dem Papier Platz fand, konnte nun auch mit dem Mobiltelefon erledigt werden. Zudem kam Farbe ins Spiel, das Leben bunter, die ganze Sache spaßiger. Erste Versuche, auch eine Digitalkamera unterzubringen – zugegeben: Mit ziemlich miesen Ergebnissen, VGA-Qualität, aber man benutzte die Kamera – weil man es konnte. Erst die Armbanduhr, nun der Terminkalender, bei manchen auch die Digitalkamera.
Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt
Zeitsprung. Noch ein paar Jahre später. Bluetooth, GPS, WAP, UMTS – um nur einige Entwicklungen zu nennen. Synchronisierung und Datenaustausch per Bluetooth, Infos schnell im Internet checken per UMTS; mittlerweile hat mein Sony Ericsson K610i so einige analoge Mittel verdrängt und ersetzt, sich fast nahtlos in die digitale Welt eingepflanzt. Das Handy wurde vom Spielzeug zum kleinen Helfer, eine Schnittstelle zwischen der analogen und der digitalen Welt. Und hey, telefonieren kann man damit auch noch!
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Als Anreiz für diesen Artikel diente die Weihnachtsgeschenk-Aktion vom StyleSpion. Auch in diesem Jahr gibt es beim Weihnachtsgeschenke-Special so einige Geschenke zu ergattern – ziemlich feine Aktion! Und wer das Blog noch nicht abonniert hat, sollte es schleunigst tun ;-)
Hehe, das ist mal ein toller Beitrag. Telefonieren kann man damit auch noch ;) Aber mal ganz ernsthaft, dass das Handy so ziemlich jede Aufgabe übernommen hat, die früher anderen Geräten, Kalendern und Notizzetteln zukam, hab ich bei mir auch beobachtet. Das schöne dabei ist, dass ich jetzt deutlich weniger Zettelwirtschaft hier rum fliegen habe. Selbst Arzt Termine kann ich mir so prima merken ;)