Texte fürs Web optimieren
Texte und Web, Texte und offline, das ist immer so eine Sache. Eine Sache, über die nicht so oft nachgedacht wird, die aber auch gar nicht so direkt auffällt. Denn nur wenige machen sich Gedanken darüber, ob es Unterschiede zwischen Offline-Leseverhalten und Online-Leseverhalten gibt. Und: Ja, die gibt’s.
Es fängt schon damit an, dass der Leseanreiz ein ganz anderer ist. Im Internet werden, in den meisten Fällen, Informationen gesucht. Die müssen dann nichtmal in tolle Geschichten oder Worte verpackt sein, darum geht es nicht. Generell werden online die meisten Artikel und Texte gescannt, beziehungsweise überflogen.
Offline neigt der Leser dazu, Texte komplett zu lesen. Romane, sogar die meisten Zeitungsartikel werden von Anfang bis Ende gelesen. Die folgenden Tipps sollten Texte im Web leserfreundlicher machen. Es handelt sich natürlich nur um Empfehlungen meinerseits, keine verbindlichen Regeln.
Fünf Tipps für bessere Texte
- Viele, kürzere Absätze und Sinnabschnitte – Texte, die in Abschnitte unterteilt sind, wirken lockerer, strukturiert und durchdacht. Ein Text, der in einem durch geschrieben wurde, bietet keinen Leseanreiz und lässt den Besucher schnell wegklicken.
- Zwischenüberschriften – Zwischenüberschriften leiten den Leser und geben schon vor dem Lesen einen Überblick über die behandelten Themen.
- Hervorhebungen – Wichtige Stellen, Begriffe oder zentrale Thesen werden am besten fettgedruckt oder kursiv dargestellt. So ist die Chance geringer, dass zentrale Informationen übersehen werden.
- Links – Im Internet gibt es die Möglichkeit, Links zu setzen. Davon sollte der Autor auch Gebrauch machen. (Wie man sinnvoll Links setzt, habe ich in einem anderen Artikel kurz angeschnitten: »Link link link«)
- Auf den Punkt kommen – Nicht so viel Blabla und Drumherum. Aber auch nicht einfach lieblos Informationen vor den Kopf klatschen. Hier ist eine schwierige Gratwanderung gefragt ;-)
Weitere Tipps oder gar nicht d’accord? Lasst es mich wissen.
Kann dir eigentlich mehr oder weniger zustimmen, aber ich habe festgestellt, dass mein Leseverhalten auch offline ähnlich ist wie online (schnell Zeitungsartikel überfliegen), aber ich lese dort schon tendenzielle mehr…