korsti.de/blog

Vom »What are you doing?«-Prinzip zum Microblogging

Irgendwie hatte ich doch Recht. Twitter erlebt eine Renaissance. Jedenfalls ist es wieder in aller Munde. Erst fangen Zeitungen an zu twittern, dann nehmen einige Blogger wieder das Twittern auf, macoholic startet eine Umfrage zum Thema – von tot kann absolut nicht die Rede sein.

140 Zeichen ein Tweet – manchmal ist weniger doch mehr. Die Erfolgsstory von Twitter ist unglaublich. Wo ist der Reiz, anderen Leuten mitzuteilen, was man gerade macht? Und warum sollte man die Aktivitäten von anderen verfolgen? Warum Twitter so populär werden konnte, und mittlerweile mehr als 1.000.000 Nutzer verzeichnet, kann wohl niemand sagen.

Vielleicht liegt es daran, dass Twitter keine Vorgaben gibt. Alles ist möglich – sofern es nicht die 140-Zeichen-Grenze überschreitet. Vom Grundgedanken »What are you doing?« hat sich Twitter zu einer Art Microblogging entwickelt. Zwar gibt es sie immer noch, die Tweets à la »Bin jetzt erstmal duschen«, aber nicht nur.

Twitter bietet Linktausch, Short News, Gedankenaustausch, Support in allen Lebenslagen, Witziges – einfach alles das, auf das der Nutzer gerade Lust hat. Ich zähle eher zu den Twitterern, die in unregelmäßigen Abständen zwitschern und ab und zu lauschen. Man verpasst nichts, wenn man mal zwei Tage nicht in die Twitteria geschaut hat, findet aber stets interessantes Zeugs. So sehe ich Twitter.

Alle fünf Minuten irgendetwas zwitschern, das muss nicht sein. Hat man erstmal die richtigen Twitterer gefunden, kann Twitter richtig toll sein ;-) Warum noch einmal diese Twitter-Zusammenfassung? Michael Kamleitner, Lukas Zinnagl und Ritchie Pettauer haben in die Runde gefragt, wie Twitter genutzt wird.

5 Reaktionen zu “Vom »What are you doing?«-Prinzip zum Microblogging”

Kommentare

  1. ritchie am 2. Mai 2008 um 09.42 Uhr #

    danke für deinen beitrag!


  2. Michael Kamleitner am 4. Mai 2008 um 14.50 Uhr #

    Auch von mir herzlichen Dank für den Beitrag, und viel Glück für die heutige Verlosung! :)