Der Korsti bloggt über Web, Design und Webdesign

Blog versus Webseite

Blog versus Webseite Noch vor ein paar Jahren war das Internet „statisch“. Eine Webseite wurde einmal erstellt und wurde ab und zu aktualisiert. Aber sie diente in erster Linie als statische Informationsquelle. Nun ist das Zeitalter der Blogs, RSS-Feeds und des sogenannten „User generated Content“ angebrochen. Was sich früher hauptsächlich in Foren abspielte, beispielsweise Diskussionen zu einem Thema, findet sich nun vermehrt in Blogs. Ein Blogger gibt einen Denkanstoß und die Leser treten mit ihm in Kontakt und debattieren. Statische Webseiten sind anscheinend langweilig geworden – der Internetbenutzer möchte mehr einbezogen werden. Geht der Trend also von der alten Webseite zum Blog oder gibt es gar keinen Konflikt?

Die Vorteile von Blogs liegen klar auf der Hand:

  • Regelmäßige Leser können mithilfe von RSS-Feeds und aktuellen Themen gewonnen werden.
  • Blogs sind eher „up-to-date“ und beziehen sich auf das „Heute und Jetzt“
  • Blogs behandeln ein großes Spektrum an Themen, die eine große Zielgruppe abdecken können
  • Das Einstellen von Artikeln und die Pflege eines Blogs sind durch entsprechende Content Management Systeme (CMS) sehr einfach und beanspruchen keinen großen Zeitaufwand
  • Die meisten Blogsysteme kümmern sich um die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Beispielsweise werden suchmaschinenfreundliche URLs automatisch generiert. Dadurch entsteht unter anderem eine bessere Suchmaschinenplatzierung.

Webseiten im ursprünglichen Sinn scheinen zu hinken. Natürlich sind sie optimal um sein Unternehmen zu präsentieren und um feststehende Informationen zu übermitteln. Doch sie sind nicht so attraktiv wie Webauftritte, die der Besucher selber beeinflussen kann.

Allerdings schließt eine Webseite doch keinen Blog aus. Genial wäre doch, wenn der Trend zur Webseite mit integriertem Blog gehen würde, oder? Ein Unternehmen könnte sich so vorstellen und gleichzeitig im Blog über aktuelle Ereignisse, Produkte und Änderungen informieren. Eventuell auch auf diesem Weg in Kontakt mit dem Verbraucher treten. Vielleicht würde eine Art Wechselwirkung entstehen: Präsentiert sich ein Unternehmen gut in seinem Blog, überträgt sich das gute Image auf das Unternehmen.

Eine Wahnvorstellung oder doch eine realistische Änderung?

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