Webdesign mit Grids (Gestaltungsraster)
In letzter Zeit kommen im Webdesign immer häufiger Gestaltungsraster in Sprache. Jedenfalls kommt mir das so vor. Erst auf der SXSW 2007 hielten Khoi Vinh und Mark Boulton den Vortrag „Grids Are Good“. Darin erklärten sie die Vorteile und Gründe für Webdesign innerhalb eines Gestaltungsrasters. Anhand eines Beispiels zeigten sie, wie Webseiten mit Grids aufgebaut werden und auf was geachtet werden sollte.
Jetzt hat auch Agenturblogger Oliver Wagner das neue Layout seines Blogs strikt nach Rastern aufgebaut. Es fällt sofort die klare, übersichtliche Struktur auf. Das Auge braucht nicht lange, um sich auf der Seite zurechtzufinden und bekommt ein bestimmtes System geradezu aufgezwängt.
Webseiten mit Grids wirken langweilig? Kein bisschen, gerade durch den strikten Aufbau wirkt eine Webseite in sich stimmig und übermittelt eine gewisse Harmonie. Auch ich habe beim Erstellen des Blog-Templates auf Grids zurückgegriffen (siehe Screenshot). Ich halte mich zwar nicht immer so strikt an die Regeln, versuche aber im System zu bleiben ;-)
Drei gute Beispiele für erfolgreiche, auf Rastern basierende Designs sind zum einen Khoi Vinhs Blog „Subtraction“, Mark Boultons Webseite und der neue Agenturblog.
Neugierig geworden? Einen guten Einstieg in die Welt der Raster bietet unter anderem der SXSW-Vortrag, der als PDF-Datei zum Download bereitsteht.
Link: Artikel auf subtraction
Download: Grids Are Good (PDF, 8,34 MB)