WordPress-Plugins: Seht ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht?
Die Tatsache, dass WordPress die meistgenutzte Blogsoftware ist, hat zur Folge, dass es sehr viele WordPress-Plugins gibt. So viele, dass es ganze Datenbanken gibt, die das ganze noch unübersichtlicher machen. Es gibt Goodies, die von vielen Bloggern benutzt werden und es gibt weniger bekannte Plugins, deren Funktionen auch noch deckungsgleich mit anderen Plugins sind. Wer soll da noch den Überblick behalten?
Michael startet – auch um „Neu-Bloggern“ Anhaltspunkte zu geben – ein Blog-Karneval zum Thema „Was sind deine liebsten WordPress-Plugins?“. Ich blogge zwar erst seit knapp eineinhalb Wochen, aber ich möchte trotzdem schon einmal meine mit euch teilen.
Must-haves
Verschafft man sich einen kleinen Überblick, fällt einem schnell auf, dass es einige Plugins gibt, die fast jeder Blogger nutzt. Ich nenne sie einfach mal „Must-haves“.
- Subscribe To Comments
Da wäre zum einen das „Subscribe To Comments“ Plugin, das den Lesern ermöglicht die Kommentare eines Artikels zu abonnieren. Meiner Meinung nach ein kleines, aber feines Plugin, dass ich an anderen Blogs sehr zu schätzen gelernt habe. Es erleichtert einfach die Diskussion und den Dialog zwischen Lesern und auch dem Autor. Wenn ich irgendwo einen Kommentar geschrieben habe, möchte ich nicht jede Stunde vorbeisurfen, um zu schauen, ob jemand drauf reagiert hat. - WordPress Database Backup
Mein persönliches „Must-have“. Mit diesem Plugin kann man bequem im Backend ein Backup der Datenbank erstellen. Ein, zwei Klicks und das Backup ist downloadbereit. Besonders praktisch ist, dass man auch auswählen kann, von welchen Tabellen ein Backup erstellt werden soll und von welchen nicht. Weitere Funktion: Automatisches Backup, das per E-Mail zugeschickt wird. Jetzt mal ehrlich: Wer denkt schon daran regelmäßige Backups zu erstellen? Meistens erst, wenn Daten verloren gegangen sind – aus diesem Grund lasse ich mir jede Woche ein Backup zukommen ;-)
Goodies
Goodies, die eigentlich jeder hat, aber keiner erwähnt.
- Follow-URL
Entfernt das, von WordPress gesetzte, nofollow-Attribut an Links in den Kommentaren. - o42-clean-umlauts
Wird WordPress eingesetzt, wird meistens auch die Permalink-Struktur eingesetzt. Problem bei deutschen Blogs: ä, ö, ü und ß können aus technischen Gründen nicht aufgenommen werden und werden aus dem Grund einfach weggelassen. Dieses Plugin ersetzt die Umlaute mit ae, oe, ue und ss. - Gravatar
Wird nicht von allen genutzt, aber doch von vielen. Macht die Kommentare lebhafter, indem es so genannte Gravatars einbindet.
Persönliche Highlights
- Simple Tagging
Erlaubt das einfache Einfügen von Stichwörtern (Tags), das Erstellen einer Tag-Cloud und das Zusammenspiel mit Technorati-Tags. Sorgt unter anderem auch für eine gute Erfassung des Blogs durch Suchmaschinen. - Author Highlight
Ich persönlich finde es immer schön, wenn man Kommentare des Autors direkt erkennt. Er hat den besten Bezug zum Artikel und kann die Diskussion und Kommentare leiten, gibt Antworten und Erklärungen. Mit diesem Plugin bekommen Kommentare des Autors eine bestimmte CSS-Klasse zugewiesen und können dementsprechend markiert werden. - Get Recent Comments
Packt man vielleicht besser unter „Spielereien“: Neue Kommentare werden beispielsweise direkt auf der Startseite angezeigt.
Plugins für Faule
- Google Analytics
Fügt automatisch den Google Analytics-Code auf jeder Seite ein. - Feedburner Feed Replacement
Ersetzt alle RSS-Feed-Links durch Feedburner-Links. Feedburner hat das Plugin mittlerweile gekauft und in FeedSmith umgetauft.
So, das sind meine Tipps, nach eineinhalb aktiven Wochen in der Blogosphäre. Belehrt mich eines Besseren, testet die Plugins oder nehmt doch einfach am Blog-Karneval teil.